Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Altenholz

Unser Apfelsaft

Vom 24.-27. September haben 70 Konfirmanden (und einige, einsatzfreudige Helfer) Äpfel aus Altenholz und Pries gesammelt. Äpfel nur aus unserer Region. Im sehr warmen Sommer gereift. Saftig und süß. 12 verschiedene Sorten. Eine schmackhafter als die andere. Insgesamt haben wir 80 Zentner gesammelt. Das sind vier Tonnen! Daraus ist nun Saft geworden. Köstlich: Unser Altenholzer Premium Apfelsaft. Seit Erntedank ist er zu erhalten. In 5l Kartons. Darin ist der Saft unbegrenzt haltbar. Sie erhalten ihn im EBZ und im Kirchenbüro für 8 Euro. Lassen Sie sich ihn gut schmecken.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Die Vergangenheit Vor 44 Jahren hatte sie geheiratet. Mit 25 Jahren wurde sie Mutter eines Sohnes, der mit 10 Monaten starb. Zwei Jahre später brachte sie ihre Tochter Andrea zur Welt. Andrea verunglückte mit 25 Jahren tödlich, als ein Auto sie auf ihrem Rad erfasste. Ein Jahr später zerbrach ihre Ehe. Mit 54 Jahren erkrankte sie an Parkinson. Mit 57 wurde sie berufsunfähig. Mit 63 Jahren musste sie ihre Wohnung in Kiel aufgeben. Seit 2014 lebt sie in einem Pflegeheim. Die Gegenwart Frau K. nimmt viele Tabletten. Sie sitzt im…

Die Würde

Die Würde

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“  Das ist der entscheidende Satz im Grundgesetz, der unser Leben bestimmt und: schützt. Fritz, der nach seiner Geburt mehrfachbehindert ist, besitzt diese Würde genauso wie Erna Peters, die mit ihrer fortgeschrittenen Demenz seit fünf Jahren im Pflegeheim lebt. Gina trägt die Würde als Frau, Jochen als Mann ebenso. Kinder, Babys schon, sind unendlich wertvolle Menschen, die diese Würde besitzen. Die Würde ist Teil unseres Menschseins. Sie ist nicht abhängig von Leistungen und Fähigkeiten. Daniel Günther, unser Ministerpräsident, besitzt nicht mehr Würde wie Andreas Bromme,…

Äpfel, Äpfel, Äpfel

Äpfel, Äpfel, Äpfel

In diesem Jahr hängen die Bäume voller Äpfel. Wohin mit all den Äpfeln? Keine Sorge, wir nehmen Sie ab. Von Samstag, den 22.9 bis zum Donnerstag, den 27.9. (bis spätestens 18.00h) können Sie Ihre Äpfel an unserer Sammelstelle in der Stifter Allee 2 (am Kirchenbüro) abgeben. Wir werden dafür auch Säcke zum Umfüllen bereitlegen, die Sie bei Bedarf zum Sammeln auch mitnehmen können. Sollten Sie dazu nicht in der Lage sein, so können Sie uns auch anrufen (32 24 15). Ab einer Menge von ca. 200kg (vier Zentner) bemühen wir…

Strandtaufe am 9. Juni 2018

Strandtaufe am 9. Juni 2018

Liebe Freunde des Lebens, wir feiern hier und heute am Falckensteiner Strand das Wunder des Lebens. Genauer gesagt: wir feiern sechs Wunder: John Luca, Oskar, Marlon, Paula, Linus und Johann. Wenn man dem Wunder auf der Spur ist, kommt man schnell zur Einsicht: die Entstehung dieser sechs Leben, die Geburt „als Sprung in ein eigenständiges Dasein“, die faszinierende Entwicklungsfähigkeit, die Einzigartigkeit eines jeden Kindes … sind nicht menschliches Werk. Diese sechs Wunder verdanken sich einer anderen Ursache. Sie sind uns geschenkt und wir werden als Eltern (und Großeltern) zu Empfangenden.…

Menschlichkeit

Menschlichkeit

Letzten Samstag. Hamburg. 22.00h. Hauptbahnhof Süd. Ich entsteige der U3.  Hunderte Menschen strömen durch die unterirdischen Gänge. Ein Mann sitzt vom Neonlicht beschienen auf dem kalten, dreckigen Boden. Ein Bein hält er gestreckt. Es sieht schlimm aus. Überhaupt: der ganze Mensch ist gezeichnet. Von Drogen oder Alkohol? Oder beidem? Von Einsamkeit? Von Leid? Von sozialer Verwahrlosung? Er hält die Hand auf. Alle gehen vorbei. Ich auch. Mal wieder. Im Zug nach Kiel habe ich den Mann vor Augen. Ich frage mich: Was hätte ich ihm Gutes tun können? „Christus spricht:…

Worte zwischen Himmel und Erde

Auf einer Jugendfreizeit vor über 10 Jahren sprang Andi in seiner athletischen Sportlichkeit über eine hohe Mauer. Wir waren alle sehr beeindruckt. „Eh Alter. Das ist ja echt krass“, kommentierte Mads diesen Sprung. Nur Andi ließ sich nicht blicken. Er war beim Aufkommen hinter der Mauer unglücklich nach hinten gefallen und mit dem Hinterkopf auf einen großen Stein geknallt. Bewegungslos fand ich ihn dort liegen. Der herbeigerufene Notarzt rief mit ernster Miene den Rettungshubschrauber. Kurz bevor Andi nach Eppendorf geflogen werden sollte, bat er mich: „Dirk, kannst du noch ein…