Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Altenholz

Impuls zum Mittwoch

von Diakonin i.V. Linda Schiffling

Psalm 139, 1-12

Gott, du erforschest mich und kennest mich.
            Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es;
            Du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
            Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge,
das du, Gott, nicht alles wüsstest.
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
            Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch,
            ich kann sie nicht begreifen.
Wohin soll ich gehen vor deinem Geist,
und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?
            Führe ich gen Himmel, so bist du da;
            bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.
Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten  Meer,
            so würde auch dort deine Hand mich führen
und deine Rechte mich halten.
Spräche ich: Finsternis möge mich decken
und Nacht statt Licht um mich sein –,
            so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir,
und die Nacht leuchtete wie der Tag.
Finsternis ist wie das Licht.

Gedankenfetzen zum Reisen

Anreisen – Ich hatte das große Geschenk im Leben mit meiner Familie jedes Jahr in den Urlaub zu fahren. Die Orte, die Laune und die Anzahl der Personen hat sich immer wieder verändert, aber eine Sache blieb und ist bis heute die gleiche: Wenn man ankommt, gibt es Spaghetti mit Tomatensauce. Egal, ob in der Pampa bei Flensburg oder auf Kanu-Tour. Einfache Gleichung: Urlaubsbeginn = Spaghetti + Tomatensauce.

Ausreisen – Es gibt Menschen, die zieht es so richtig in die Ferne. Und da wollen sie auch bleiben. Sie gehen hinaus in die Welt und beginnen ein Abenteuer.

Bibelreisen – So viele Erzählungen von Menschen und ihren Reisen voller Abenteuer.

Wegreisen – Im Urlaub ist man meistens aus allem raus. Keine Nachrichten, kein Alltag, keine Lasten und Sorgen. Ist Urlaub ein Augen verschließen vor den schlimmen Taten in der Welt? Ein Pause machen vom Hinschauen auf das Leiden oder anders gesagt ein Ignorieren von Armut, Krieg, Leiden, Flucht, Hunger,…? Weil’s einem sonst zu viel wird in Dauerbeschallung?

Traumreisen – in meinem Kopf entstehen viele Träume. Von einem Europa, welches sich öffnet. Von Unternehmen, die ihren Reichtum nutzen, damit alle satt werden. Von einer Welt frei von Egoismus und voll Nächstenliebe. Von einer Welt im Frieden.

Durchreisen – von A. Aurelius hängt ein Satz im Kopf fest: ‚Die Welt ist ein Buch – man muss sie bereisen, um sie zu entdecken.‘.

Sommerreisen – Ich reise nun in den Sommer, genieße die Sonnenstrahlen und das Berufsleben hier in der Kirchengemeinde. Mit diesem Impuls habe ich meinen Letzten in der Maßnahmenzeit geschrieben. Vielen Dank! Es war mir eine Ehre, mit Ihnen gemeinsam andächtig zu werden und ich freue mich, Sie vielleicht demnächst in „echt“ und in Gemeinschaft zu sehen.

Verreisen       Zugreisen      Bildungsreisen    Vorreisen  

Badereisen   Bierreisen

Abreisen        Fachreisen        Fortreisen                 Kurzreisen     Rundreisen

      Preisen          Zugreisen     Durchreisen      Traumreisen       

  Weltreisen Kreisen    

            Sommerreisen                    Anreisen       Ausreisen                 Bibelreisen


Und, für was sind Sie reisefertig?

Gebet

Gott, du hast viele Menschen auf ihrer Reise voller Abenteuer begleitet.

Auch auf meiner Reise bist du dabei.

Mal spüre ich das deutlich; mal zweifle ich, ob mir das reicht und so okay ist.

Deine Worte und deine Schöpfung sind facettenreich, bunt, sonnig, nass und so viel mehr. Das möchte ich mit dir entdecken. 

Amen

Segen (nach 1. Mose 28, 15)

Schau dich um, Gott ist bei dir.

Gott behütet dich überall, wohin du gehst und bringt dich zurück auf den Boden.

Ja, Gott verlässt dich nicht und steht zu den eigenen Aussagen.

So segne uns unser dreieiniger Gott,

der ist, kommt und immer sein wird.

Amen

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